Nächste Veranstaltung 09.01.2018
3. St.Galler Weinspitzen
Ort: OLMA Hallen St.Gallen
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Jahrgänge Spezialitäten und Raritäten
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Jahrgänge

Nachfolgend sind Besonderheiten der letzten 10 Jahrgänge aufgelistet. Detailliertere Angaben erfahren Sie nach einem Klick auf das Jahr.

Jahr Weinlese im Kanton St. Gallen
2016 Die St. Galler Winzer freuen sich über ein überraschend gutes Weinjahr. Der sonnige Spätsommer und der mehrheitlich trockene Herbst haben die Trauben optimal reifen lassen. Die Sorte Blauburgunder (Pinot Noir) erreichte erfreuliche 94° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) erzielte eine Mittelgradation von sehr guten 78° Oechsle. Bei der weissen Hauptsorte liegt die Erntemenge leicht über dem Durchschnitt, beim Blauburgunder liegt der Ertrag rund 10 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt.
2015 Dank einem sonnigen Sommer und einem idealen Herbst konnten die St. Galler Winzer eine qualitativ hervorragende Weinernte einbringen. Die Sorte Blauburgunder (Pinot Noir) erreichte hohe 97° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) erzielte sehr gute 81° Oechsle. Neben diesen beiden Hauptsorten wurden auf fünfundzwanzig Prozent der Rebfläche verschiedene Spezialitäten wie Chardonnay, Sauvignon blanc oder Dio-linoir in optimaler Qualität geerntet. Die Erträge liegen bei den weissen wie auch bei den roten Sorten leicht unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.
2014 Das Beste kommt am Schluss: Der überaus sonnige Oktober hat zusammen mit dem Föhn den St. Galler Winzern eine qualitativ sehr gute Weinernte gebracht. Die Sorte Blauburgunder (Pinot Noir) erreichte überraschende 93° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) erzielte eine Mittelgradation von guten 74° Oechsle. Bei der weissen Hauptsorte ist eine knappe Durchschnittsernte gelesen worden, beim Blauburgunder liegt der Ertrag rund 30 Prozent unter dem Durchschnitt. Die Ernte ist immerhin um 1‘000 Hektoliter höher als im vergangenen Jahr. Nach dem nassen Sommer, dem schwierigen Frühherbst und der äusserst arbeitsintensiven Weinlese dürfen die Winzer über dieses Ergebnis insgesamt recht zufrieden sein.
2013 Ende gut, fast alles gut: Der sonnige und föhnige Oktober hat eine qualitativ sehr gute Weinernte gebracht. Die Sorte Blauburgunder (Pinot Noir) erreichte sehr gute 97° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) erzielte eine Mittelgradation von guten 77° Oechsle. Die Menge der geernteten Trauben ist noch geringer ausgefallen als erwartet. Es sind rund 35 % weniger gelesen worden als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.
2012 Das Beste kommt am Schluss: Föhn und Sonne sei Dank. Die Weinernte 2012 ist trotz des schwierigen Herbstes sehr gut ausgefallen. Dank dem, allerdings spät ein-setzenden, Föhn konnten hohe Qualitäten gelesen werden. Die Sorte Blauburgunder (Pinot Noir) erreichte sehr gute 94° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) erzielte eine Mittelgradation von stolzen 81° Oechsle. Die Menge der geernteten Trauben ist geringer ausgefallen als erwartet. Es sind rund 15 % weniger gelesen worden als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.
2011 Die Weinernte 2011 ist im Kanton St. Gallen hervorragend ausgefallen. Der ungewöhnlich warme Frühling hat zu einem sehr frühen Blühet und einem grossen Vegetationsvorsprung geführt. Der goldene Spätsommer und der wunderschöne Herbst haben eine sehr hohe Qualität und eine leicht überdurchschnittliche Erntemenge gebracht. Die Sorte Blauburgunder erreichte stolze 98° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) erzielte eine Mittelgradation von sehr guten 79° Oechsle.
2010 Ende gut, fast alles gut. Die Weinernte 2010 ist im Kanton St. Gallen qualitativ besser ausgefallen als erwartet. Ein später Frühling, ein verregneter Blühet und ein teils nasser Sommer liessen eine späte und kleinere Ernte erwarten. Ein eher trockener und ziemlich warmer Oktober führte zu einer überraschend guten Qualität. Die Sorte Blauburgunder erreichte gefreute 90° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) erzielte eine Mittelgradation von 77° Oechsle. Die Menge der geernteten Trau-ben ist enttäuschend gering und die kleinste seit 25 Jahren.
2009 Die Weinernte 2009 ist im Kanton St. Gallen hervorragend ausgefallen. Die Vorausset-zungen dazu lieferte der trockene Frühling. Die sonnenverwöhnten Monate von August bis Oktober bildeten die Basis für die äusserst gute Qualität. Die Sorte Blauburgunder erreichte eine Qualität von 101° Oechsle. Die weisse Hauptsor-te, der Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) erzielte eine Mittelgradation von sehr guten 79° Oechsle. Die gesamte Erntemenge liegt leicht unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre.
2008 Die Weinlese 2008 ist im Kanton St. Gallen äusserst erfreulich ausgefallen. Dank der Schönwetterphase in der zweiten Septemberhälfte und dem goldenen Oktoberwetter konnte eine überdurchschnittliche Qualität gelesen werden. Die wichtigste rote Traubensorte, der Blauburgunder, erreichte eine hervorragende Qua-lität von durchschnittlich 93° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Ries-ling-Silvaner) erzielte eine Mittelgradation von sehr guten 77° Oechsle. Diese hohe Quali-tät basiert einmal mehr auf einer vorzüglichen Pflegearbeit während der Vegetationszeit und der frühzeitigen Ertragsbeschränkung. Die gesamte Erntemenge liegt beim Blau-burgunder über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Bei der weissen Hauptsorte liegt der Ertrag leicht unter dem langjährigen Mittel.
2007 Das Ergebnis der Weinernte 2007 im Kanton St. Gallen ist höchst erfreulich ausgefallen. Die Voraussetzungen dazu lieferte der extrem schöne Frühling. Nach einem durchzoge-nen Spätsommer zeigte sich der Herbst von seiner sonnigsten Seite. Die Sorte Blauburgunder erreichte eine hervorragende Qualität von 94° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) erzielte eine Mittelgradation von sehr guten 77° Oechsle. Diese hohe Qualität basiert im Wesentlichen auf einer kom-promisslosen Ertragsbeschränkung. Die gesamte Erntemenge liegt leicht unter dem Durchschnitt.
2006 Die Weinernte 2006 ist mit einer hervorragenden Qualität abgeschlossen worden. Nach dem nassen und kalten August waren es der überaus warme September und der goldene Oktober, die dafür sorgten, dass es zu einer Ernte in ausgezeichneter Qualität kam. Die Sorte Blauburgunder (Pinot Noir) erreichte eine hervorragende Qualität von 95° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau, (Riesling x Sylvaner) erzielte eine Mittelgradation von guten 75° Oechsle. Die Ertragsmenge ist so tief wie seit 20 Jahren nicht mehr: Sie beträgt nur 70 Prozent einer Durchschnittsernte.
2005 Die Weinernte 2005 ist mit einer hervorragenden Qualität abgeschlossen worden. Nachdem der Sommer buchstäblich ins Wasser gefallen war, bildeten der goldene September und der strahlende Oktober die Basis für diese Erfolgsstory. Die Sorte Blauburgunder erreichte eine sehr gute Qualität von 93° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) erreichte eine Mittelgradation von 75° Oechsle. Die Ertragsmenge liegt gesamthaft gesehen tiefer als erwartet und unter dem langjährigen Durchschnitt.
2004 Die Weinernte 2004 ist mit einer erfreulich guten Qualität abgeschlossen worden. Nach dem eher durchzogenen Frühsommer richteten es der Spätsommer und der Herbst. Dank häufigem Föhneinfluss reiften die Trauben optimal. Die Sorte Blauburgunder erreichte eine sehr gute Qualität von 92° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Riesling x Sylvaner) erreichte eine Mittelgradation von 76° Oechsle. Die Ertragsmenge liegt gesamthaft gesehen unter dem langjährigen Durchschnitt.
2003 Die Weinernte 2003 wird in die Geschichte eingehen. Nach einem aussergewöhnlich frühen Blühet, einem der heissesten Sommer überhaupt und einer selten frühen Ernte erreichte die Sorte Blauburgunder einen Durchschnitt von sensationellen 103° Oechsle. Die weisse Hauptsorte, der Müller-Thurgau (Riesling x Sylvaner) erreichte eine Mit-telgradation von 83° Oechsle. Der Ertrag liegt ziemlich genau im Bereich der Erwartungen, d.h. Blauburgunder sind mit durchschnittlich 650 Gramm pro Quadratmeter und Müller-Thurgau mit 750 Gramm pro Quadratmeter gelesen worden. Bei der Sorte Müller-Thurgau liegt die Ernte im langjährigen Durchschnitt, beim Blauburgunder sind leicht unterdurchschnittliche Mengen geerntet worden.
2002 Der vergangene Herbst hat von den St. Galler Winzerinnen und Winzern alles gefordert. Dank äusserstem Arbeitseinsatz und einer gehörigen Portion Risikobereitschaft wurde diesem schwierigen Herbst doch noch eine gute Qualität abgerungen. Der Kantonsdurchschnitt bei der weissen Hauptsorte Müller-Thurgau (Riesling x Sylvaner) liegt bei guten 76 Grad Oechsle. Die rote Hauptsorte, der Blauburgunder, erzielte ebenfalls gute 87 Grad Oechsle. Die gesamte Ernte liegt deutlich tiefer als erwartet und zehn Prozent unter einem durchschnittlichen Jahrgang.
2001 Der sonnigste und wärmste Oktober seit Jahren bescherte den St.Galler WinzerInnen eine qualitativ hervorragende Weinernte. Das vorzügliche Ergebnis zeigt eindrücklich, dass buchstäblich die letzten Tage vor der Lese erfolgsentscheidend sind. Erwähnenswert ist auch, dass die konsequente Traubenregulierung im Vorfeld der Weinlese einen wichtigen Eckpfeiler der diesjährigen Qualitätsproduktion darstellt. Der Kantonsdurchschnitt des Müller-Thurgau lag bei 77 Grad Oechsle. Der Blauburgunder erzielte bewundernswerte 91 Grad Oechsle. Die Erntemenge lag etwas tiefer als erwartet.
2000 Das Weinjahr 2000 hat trotz der regnerischen ersten Oktoberhälfte eine erfreuliche Weinqualität gebracht. Die hochsommerlichen Temperaturen im Mai und Juni haben zu einem noch nie dagewesenen Vegetationsvorsprung geführt. Der Föhn hat im Herbst seinem Namen als Traubenkocher alle Ehre gemacht. Der Kantonsdurchschnitt der Müller-Thurgau-Trauben lag bei 78 Grad Oechsle. Die Blauburgunder-Trauben -die rote Hauptsorte - erzielten bewundernswerte 91 Grad Oechsle. Die geerntete Menge liegt leicht tiefer als erwartet.
1999 Das Weinjahr 1999 hat selbst die kühnsten Optimisten überrascht. Nach einem feuchtwarmen Sommer mit einem enormen Krankheitsdruck waren unsere Rebbäuerinnen und Rebbauern gespannt auf den Herbst. Ein wunderschöner September, ein milder Oktober und der Föhn als Traubenkocher haben vieles wieder wettgemacht. Der Kantonsdurchschnitt der Müller-Thurgau-Trauben lag bei 75 Grad Oechsle, derjenige der Blauburgunder-Trauben betrug sensationelle 92 Grad Oechsle. Die geerntete Menge liegt um einiges höher als im August erwartet wurde.
1998 Das Weinjahr 1998 hat von unseren Rebbäuerinnen und Rebbauern alles abverlangt. Das Warten auf das schöne Oktoberwetter wurde zur Geduldsprobe. Letztendlich konnte an den recht wenigen trockenen Herbsttagen doch noch eine gute Ernte eingefahren werden. Der Kantonsdurchschnitt des Müller-Thurgau lag bei 76 Grad Oechsle, der Durschnitt des Blauburgunders betrug überraschend hohe 88 Grad Oechsle. Obwohl Botritis da und dort die Ernte etwas schmälerte, war das Traubengewicht bei den weissen und roten Sorten einiges höher als erwartet.
1997 Das Weinjahr 1997 hat dank schönem Spätsommer und Herbst erstaunlich hohe Oechslegrade gebracht. Der Kantonsdurchschnitt des Müller-Thurgau (Riesling x Sylvaner) liegt bei sehr guten 81 Grad Oechsle, der Durchschnitt des Blauburgunders bei vorzüglichen 92 Grad Oechsle. Mengenmässig sind etwas weniger Trauben als erwartet geerntet worden.